Psychotherapie

Verstehen, was bewegt. Entdecken, was möglich ist.

Das Leben verläuft nicht immer geradlinig. Manchmal bringen uns Erfahrungen, Beziehungen oder Veränderungen an unsere Grenzen. Manchmal zeigen sich Ängste, innere Konflikte oder belastende Gefühle. Und manchmal lässt sich gar nicht genau benennen, was eigentlich los ist.

Psychotherapie bietet die Möglichkeit, innezuhalten, Zusammenhänge zu verstehen und neue Perspektiven zu entdecken.

Dabei geht es nicht darum, einem bestimmten Ideal entsprechen zu müssen. Vielmehr kann Psychotherapie dabei unterstützen, einen eigenen Umgang mit Herausforderungen zu finden, persönliche Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

Jeder muss für sich selbst herausfinden, was der Sinn des Lebens ist. Das ist nichts, was man entdeckt, es ist etwas das man formt.

Antoine de Saint-Exupéry

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist mehr als ein Gespräch.

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren zur Behandlung psychischer, emotionaler und psychosomatischer Beschwerden.

Im Mittelpunkt steht die therapeutische Beziehung. Sie schafft einen professionellen und vertrauensvollen Rahmen, in dem Gedanken, Gefühle, Erfahrungen und Verhaltensweisen gemeinsam betrachtet und besser verstanden werden können.

Dabei geht es nicht nur darum, Belastungen zu reduzieren, sondern auch darum, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, wiederkehrende Muster zu erkennen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Psychotherapie bedeutet nicht, fertige Antworten zu erhalten. Sondern gemeinsam herauszufinden, welche Antworten und Wege sich für das eigene Leben stimmig anfühlen.

Wann kann Psychotherapie hilfreich?

Es muss nicht erst alles zu viel werden.

Manchmal sind es konkrete psychische Belastungen wie Ängste, Depressionen oder Essstörungen, die den Wunsch nach Unterstützung entstehen lassen.

Manchmal sind es wiederkehrende Konflikte, schwierige Beziehungen, belastende Lebensereignisse oder das Gefühl, den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen nicht mehr richtig nahe zu sein.

Und manchmal gibt es keinen klar benennbaren Grund. Vielleicht ist einfach der Wunsch da, sich selbst besser kennenzulernen, eigene Verhaltensweisen zu verstehen oder etwas im Leben zu verändern.

Es braucht nicht immer eine Diagnose, eine Krise oder ein konkretes Ziel, um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Auch Unsicherheit und das Gefühl, gerade nicht zu wissen, was eigentlich gebraucht wird, dürfen ihren Platz haben.

Meine therapeutische Arbeitsweise

Vergangenes verstehen. Gegenwärtiges gestalten.

Meine psychotherapeutische Arbeit basiert auf der Transaktionsanalyse, einem tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapieverfahren.

Im Laufe des Lebens entwickeln Menschen bestimmte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster. Sie entstehen häufig aus frühen Erfahrungen und Beziehungen und waren zu einem bestimmten Zeitpunkt hilfreich oder sogar notwendig.

Manche dieser Muster begleiten uns bis ins Erwachsenenalter, auch wenn sie heute vielleicht nicht mehr hilfreich sind.

In der therapeutischen Arbeit geht es darum, diese Zusammenhänge gemeinsam zu verstehen, unbewusste Muster bewusst zu machen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entdecken.

Nicht alles, was einmal gelernt wurde, muss ein Leben lang beibehalten werden.

Rahmenbedingungen

Ein klarer Rahmen schafft Vertrauen.

Transparente Vereinbarungen und ein geschützter Rahmen bilden eine wichtige Grundlage für die psychotherapeutische Zusammenarbeit.

Ablauf und Kosten

Informationen zum Erstgespräch, zur Dauer und Häufigkeit der Sitzungen, zu den Honoraren sowie zu den Möglichkeiten einer Kostenrückerstattung sind auf einer eigenen Seite zusammengefasst.

Verschwiegenheit in der Psychotherapie

Als Psychotherapeutin unterliege ich der Verschwiegenheitspflicht. Dies bedeutet, dass ich weder Inhalte der Therapie noch die Information über Inanspruchnahme von Sitzungen an Dritte weitergeben darf. Im Psychotherapiegesetz 2025 Paragraph 45 werden diese Regelungen, sowie Ausnahmen von der Verschwiegenheitspflicht (Absatz 4) und Anzeigepflicht (Absatz 5 und 6) festgehalten.

Absageregelung

Vereinbarte Termine sind verbindlich reserviert. Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin möglich.

Bei kurzfristigeren Absagen oder Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar in Rechnung gestellt.

Bei Zuspätkommen ist keine Verlängerung der Therapiezeit möglich.